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Porenschwammweiss


Der weiße Porenschwamm


In der Gruppe der Porenschwämme sind drei besonders wichtige Braunfäuleplize enthalten, nämlich Fibroporia vaillantii, Antrodia sinuosa (ehemals Poria vaporaria) und Tyromyces placenta (ehemals Poria placenta).
Da die taxonomische Einordnung und Bestimmung mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, wurde während des Ortstermins auf eine genaue Artbestimmung verzichtet. Die erwähnten Porenschwämme greifen bevorzugt Nadelhölzer an und benötigen für ihr Wachstum einen hohen Wassergehalt innerhalb der jeweiligen Hölzer.

Erkennungsmerkmale:

Das Myzel der drei Poria-Arten ist hell-weiss und verfärbt sich auch im gealterten Zustand nicht. Insbesonders Fibroporia vaillantii bildet starke Myzelstränge aus. Im Unterschied zum Echten Hausschwamm sind sie jedoch kleiner und bleiben auch in getrocknetem Zustand elastisch. Das Myzel von Antrodia sinuosa wächst mit eisblumenartige Verzweigungen und tritt auch als weißer, feinflockiger Belag (Luftmyzel) auf. Ähnliche Myzelformen
sind auch bei Tyromyces placenta vorhanden.
In Gebäuden können nur sehr selten Fruchtkörper gefunden werden. Sie entstehen meist auf der Unterseite des befallenen Holzes und sind als flache, enganliegende, dünne Beläge ausgebildet und besitzen eine weiße bis crèmfarbene Färbung. Auffallend sind bei den Fruchtkörpern aller Poria-Arten die mit bloßem Auge gut erkennbaren Poren.

Biologie und wirtschaftliche Bedeutung:

Neben dem Braunem Kellerschwamm sind auch die Poria-Arten häufig innerhalb von Gebäuden an sehr feuchten Hölzern zu finden. Zwar können sie in einem weitreichenden Temperaturbereich zwischen 3 0C und 36 0C wachsen, ihre Optimaltemperatur liegt jedoch bei 26 0C bis 27 0C. Vor der Entwicklung wirksamer Fungizide waren die Porenschwämme die am meisten gefürchteten Schadpilze an Grubenholz. Befallsgefährdet ist auch hier alles Holz im Bereich feuchter Wände und feuchter Böden sowie alles Holz, das in Räumen mit starker Wasserdampfentwicklung verbaut ist. Der Porenschwamm-Arten benötigen, wie auch der Braune Kellerschwamm, eine für Bauholz ausgesprochen hohe Holzfeuchte. Bei Entzug der Feuchtigkeit stirbt auch hier der Pilz ab. Auch die Poria-Arten entwickeln eine sehr große Zerstörungskraft.

Schutzmaßnahmen:

Die eigentliche Bekämpfung ist gegenüber dem Echten Hausschwamm, beim Braunem Kellerschwamm und bei den Poria-Arten einfacher. Da diese Braunfäulearten trockenes Holz nicht selbständig durchfeuchten und Mauerwerk oder Schüttungen nicht durchwachsen können, ist die Trockenlegung des Befallsbereiches die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Bekämpfung. Durch eine solche Trockenlegung der befallenen Bauteile stellen die Pilzarten zunächst ihr Wachstum ein und sterben schließlich ab. Somit sind die festgestellten Braunfäulearten als Holzzerstörer auch als nicht so gefährlich einzustufen wie der Echte Hausschwamm.
Kann eine spätere Wiederbefeuchtung der Holzbauteile nicht völlig ausgeschlossen werden, muß zusätzlich im konstruktivem Holzschutz das verbleibende sowie das neu eingebaute Holz mit einem geeignetem und geprüften, fungiziden Holzschutzmittel behandelt werden.

 
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